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Baustelle: Kupferstich

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Lokale Superhaufen

und andere Anhäufungen

3. 12. 2010 – 8. 1. 2011

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Restmengen

27. 10. – 28. 11. 2010

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Blindes Vertrauen

Bilder als Seismographien des Unsichtbaren

10. 9. – 16. 10. 2010

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Niederlassung

23. 7. – 28. 8. 2010

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Black Ghosts

Christopher Winter

4. 6. – 10. 7. 2010

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Baustelle: Kupferstich

Heribert Bücking

4. 6. – 10. 7. 2010

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Das Rätsel bleibt

26. 2. – 3. 4. 2010

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Hotel Genial

Junge Kunst aus Leipzig

13. 1. – 13. 2. 2010

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4. 6. – 10. 7. 2010

Heribert Bücking, Foto Ilona Ripke

Heribert Bücking, Foto Ilona Ripke

Heribert Bücking, Foto Ilona Ripke

Künstler*innen: Heribert Bücking

Eröffnung:

4. 6. 2010

Claudia Beelitz

Aus Anlass seines 70. Geburtstages ehrt der Kunstverein Tiergarten den Berliner Künstler Heribert Bücking mit einer Kabinettausstellung. Seit 30 Jahren arbeitet der 1940 in Ziegenhals (Oberschlesien) geborene Kupferstecher und Zeichner in seiner Moabiter Druckwerkstatt und kann auf ein äußerst umfangreiches Oeuvre von Druckgrafiken und Zeichnungen zurückblicken. Mit seinem Werk stellt er immer wieder aufs Neue unter Beweis, dass tradierte Techniken wie der Kupferstich auch in der medialen Welt der Gegenwart große Aktualität behaupten können.

Entgegen der oftmals begrenzten reproduktiven Praxis eines Kupferstechers interessiert Bücking – wie er sagt – der Druckprozess als eine fortschreitende Entfaltung des Bildes. Sein Arbeitsergebnis sei nicht das einzelne Bild, sondern ein Feld, eine Reihe von Bildvariationen. Grundlage für das Gros der seriellen Kupfersticharbeiten bildet nach wie vor die Zeichnung, in der Heribert Bücking eine seltene Meisterschaft entwickelt hat. Mit dem scharfen Auge des Beobachters widmet er sich nicht den klassischen Sujets des Genres, sondern verschiedenen Alltagsgegenständen, denen er in einer zeichnerischen Analyse ihre eigene Poesie und Hintergründigkeit entlockt. Solchermaßen präzise durchdrungen setzt der Prozess des Stechens eine vielfältige druckgrafische Produktion in Gang, an deren Ende Bildserien stehen, die die Komplexität unserer visuellen Umwelt und ihrer geistigen Aneignung widerspiegeln.

kuratiert von Claudia Beelitz

Gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds Mitte

Die Ausstellung wurde gemeinsam mit der Ausstellung Black Ghosts in der Galerie Nord präsentiert.

Begleitende Veranstaltungen: