single-exhibition.php

Black Ghosts

faws-content-single-exhibition-connected-list-one-entry.php

Hotel Genial

Junge Kunst aus Leipzig

13. 1. – 13. 2. 2010

faws-content-single-exhibition-connected-list-one-entry.php

Das Rätsel bleibt

26. 2. – 3. 4. 2010

faws-content-single-exhibition-connected-list-one-entry.php

Black Ghosts

Christopher Winter

4. 6. – 10. 7. 2010

faws-content-single-exhibition-connected-list-one-entry.php

Baustelle: Kupferstich

Heribert Bücking

4. 6. – 10. 7. 2010

faws-content-single-exhibition-connected-list-one-entry.php

Niederlassung

23. 7. – 28. 8. 2010

faws-content-single-exhibition-connected-list-one-entry.php

Blindes Vertrauen

Bilder als Seismographien des Unsichtbaren

10. 9. – 16. 10. 2010

faws-content-single-exhibition-connected-list-one-entry.php

Restmengen

27. 10. – 28. 11. 2010

faws-content-single-exhibition-connected-list-one-entry.php

Lokale Superhaufen

und andere Anhäufungen

3. 12. 2010 – 8. 1. 2011

faws-content-single-exhibition-detail.php

4. 6. – 10. 7. 2010

Künstler*innen: Christopher Winter

Eröffnung:

4. 6. 2010

Ralf F. Hartmann

Mit einer umfangreichen Einzelausstellung stellt der Kunstverein Tiergarten aktuelle Arbeiten des 1968 in England geborenen und in Berlin lebenden Malers Christopher Winter vor. Seine figurative Malerei ist durch plakativ angelegte Bildfindungen, starke Farbigkeit und zahlreiche Reminiszenzen an die amerikanische Pop-Art charakterisiert. In seinen Themen und Bildfindungen seziert er mit hintergründigem Humor gesellschaftliche Tabus und die Abgründe der kollektiven Doppelmoral. Winters brillantes Spiel mit skurrilen Sujets, absurden Überzeichnungen und sarkastischen Kommentaren kennzeichnet den Künstler als aufmerksamen Beobachter einer massenmedial verzerrten Bildwelt, durch die er hinter den Spiegel gesellschaftlicher Zustände schaut.

„Black Ghosts“ sind die (un-)sichtbaren Protagonisten bisweilen makabrer Szenen und hintergründiger Grotesken, in denen Winter nicht nur dem Spuk kindlicher Erlebniswelten auf den Grund zu gehen versucht, sondern in denen gleichermaßen das Schauerliche als Motiv der europäischen Kunstgeschichte prominent hinterfragt und in Bezug auf die Gegenwart karikierend auf die Spitze getrieben wird. Mit Goya, Füssli, Blake und Hitchcock stehen die Altmeister des Genres Pate für ein meisterhaftes Vexierspiel mit Kostümierung, Camouflage und Ironie, in dem der Glanz des schönen Scheins nicht selten der Beklemmung und brutalen Entschleierung weicht.

kuratiert von Ralf F. Hartmann

Gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds Mitte

Die Ausstellung wurde gemeinsam mit der Ausstellung Baustelle: Kupferstich in der Galerie Nord präsentiert.