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Ovid’s Girls

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ausgezeichnet | gefördert

StipendiatInnen der Hans und Charlotte Krull Stiftung 2012–2014

5. 12. 2014 – 17. 1. 2015

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Von Land (und Leuten)

31. 10. – 29. 11. 2014

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Vilnius/Berlin

Ein internationales Ausstellungsprojekt mit KünstlerInnen aus Litauen und Deutschland

18. 9. – 25. 10. 2014

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A Room of One’s Own

1. 8. – 6. 9. 2014

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Ovid’s Girls

4. 4. – 10. 5. 2014

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Atze und Mosaik

Geschichte und Politik zwischen 1914 und 1989 in DDR-Comics

28. 2. – 29. 3. 2014

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To the Fore

24. 1. – 22. 2. 2014

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4. 4. – 10. 5. 2014

Künstler*innen: Ulli Böhmelmann, Alexandra Deutsch, Rosalyn Driscoll, Anke Eilergerhard, Laura Evans, Flora Hitzing, Michelle Lougee, Marina Schreiber, Julia Shepley, Hannah Verlin, Leslie Wilcox, Frauke Wilken

Eröffnung:

4. 4. 2014

„Ovid’s Girls“ eröffnet einen Dialog zwischen sechs Künstlerinnen aus den USA und sechs aus Deutschland. Ausgehend vom Thema der Metamorphose bildet die Ausstellung eine Bühne für zwölf künstlerische Positionen, die mit ihren Objekten und Installationen die Galerieräume des Kunstvereins Tiergarten erobern und eine Welt eröffnen, die von wesenhaften Gestalten und unbekannten Organismen bevölkert wird. Sie hängen von der Decke, breiten sich auf Wänden aus, schieben sich in den Raum und nehmen in jeder Hinsicht Besitz.

Alltagsgegenstände wie Plastiktüten, Kaninchendraht oder kleine elektronische Bauteile verwandeln sich in Organismen und offenbaren Strukturen, die losgelöst vom Ursprung des Materials ein Eigenleben entwerfen. Sie lassen Assoziationen an Lebensformen der Tiefsee wach werden oder offenbaren einen Strudel, dessen Inneres das Unbekannte bereits verschlugen hat. Parallel erkunden in Einzelteile zerlegte Drahtgeflechte typographisch eine Wandfläche. Verdichtetes Papier fördert Zellstrukturen zutage, die wie Waben als Multiplikator für weiteres Leben gelesen werden können. Stoff durchläuft Stationen der Formwerdung durch Bündelung, die Nähte scheinen das pulsierende Innere zu bändigen oder werden zerlegt und wieder zusammengefasst in einer aus Tentakeln bestehenden Installation. Silikon wird zum Strukturgeber und Assoziationsträger des vermeintlich Süßen und zur Quelle eines in alle Richtungen ausreifenden Leben.

Die individuelle Formensprache und die Wahl der Materialien thematisieren das Prozesshafte. Als biomorphe Gebilde wirken manche Arbeiten wie eine momentane Bestandsaufnahme. Sie dokumentieren einen Zustand, die bevorstehenden Veränderungen bereits suggerierend. Losgelöst vom mythologischen Verständnis der Metamorphose werden Prozesse sichtbar, deren Charakter das spielerisch Leichte, wie auch das kämpferisch, energiegeladen oder teils bedrohlich Wirkende ausmachen.
Ein Spannungsbogen, der dazu einlädt, sich der Thematik der Veränderbarkeit und Veränderlichkeit, sei es im Dialog mit sich selbst oder mit anderen zu stellen.

Kuratorin: Anette Schwarz, Duisburg

Ein Pdf des Katalogs zur Folgeausstellung in Boston können Sie hier herunterladen.

Fotos: Bernd Hiepe

 

Begleitende Veranstaltungen: