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Voids of Presence – Between Past and Future

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Voids of Presence – Between Past and Future

22. 10. – 30. 12. 21

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This Is Not Funny

23. 6. – 7. 8. 21

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22. 10. – 30. 12. 21

Andreas Koch, Foto: Michael Zeeh

Erik Göngrich, Foto: Michael Zeeh

Tatiana Efrussi, Fucking Good Art, Arman Grigoryan, Igor Grubić, Veronika Kellndorfer ,Hrair Sarkissian Foto: Michael Zeeh

Fucking Good Art, Foto: Michael Zeeh

Fucking Good Art, Foto: Michael Zeeh

Joseph Dabernig, Igor Grubic, Foto: Michael Zeeh

Veronika Kellndorfer, Foto: Michael Zeeh

Doplgegner, Fucking Good Art, Foto: Ruben Arevshatyan

Astrid Busch, Foto: Michael Zeeh

Sophia Tabatadze, Foto: Michael Zeeh

Künstler*innen: Mher Azatyan, Astrid Busch, Josef Dabernig, Doplgenger Group, Tatiana Efrussi, Fucking Good Art, Erik Göngrich, Arman Grigoryan, Igor Grubić, Veronika Kellndorfer, Andreas Koch, Maix Mayer, Hrair Sarkissian, Sophia Tabatadze

Eröffnung:

Fr 22. Oktober, 19 Uhr

Räumliche und architektonische Transformationen der letzten drei Jahrzehnte in den Stadtlandschaften weltweit spiegeln die Logik des Wandels in sozialen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in einem globalen neoliberalen Kontext wider. Darüber hinaus eröffnen sie ein weites Feld für einen komplexen Diskurs über die Philosophie des Daseins selbst, ein Dasein, das seinerseits von diesen Räumen bestimmt ist.

Die Zunahme urbaner Verdichtung und das Verschwinden des öffentlichen Raumes aufgrund marktorientierter Kommerzialisierung und unregulierter Entwicklungen, die sowohl in westlichen als auch in zentralistisch geplanten Stadt-Kontexten zu beobachten sind, kann als einer der bedeutsamsten Aspekte der globalen neoliberalen Realität angesehen werden. Als zentraler Auslöser für diese räumlichen Metamorphosen muss das Ausbleiben jeglicher Systemkonkurrenz nach dem Ende des Kalten Krieges angesehen werden. An die Stelle verschiedener, miteinander konkurrierender Konzepte bei der Organisation und Gestaltung sozialer und räumlicher Lebensentwürfe ist der globale Kollektivtraum von einer warenförmigen Zukunft, eines vermeintlichen »Wohlstands für alle« getreten.

Der Titel des Projektes, „Voids of Presence“, ist in gewisser Weise eine Metapher, die die verbleibenden freien, überschüssigen, gemeinsamen Räume beschreibt und darüber hinaus auch den Raum für widerständige Gestaltungsformen öffnet. Wie kann eine „Leerstelle“ gemeinschaftliche, soziale und politische Bedeutung zurückgewinnen? Wie erlangen diese Räume neue Funktionen und Bedeutungen und wie revidieren wir die Leerstellen in den Territorien unserer Imagination?

„Voids of Presence“ zeigt internationale Künstler:innen unterschiedlicher Generationen und Herkunft aus Berlin und Ost- und Westeuropa, die aus diversen Perspektiven sowohl die urbanen Folgen als auch die Möglichkeiten gesellschaftlicher Umbrüche thematisieren.

Vier Interventionen im städtischen Raum verbinden die Galerie Nord mit dem Spoiler Aktionsraum in Moabit und dem Haus der Statistik / Haus der Materialisierung. Darüber hinaus bietet ein Begleitprogramm diskursive Analysen zur Gestaltung aktueller und zukünftiger Leerstellen.

Kuratiert von Ruben Arevshatyan

Urbane Interventionen von:
Mher Azatyan: Stadtraum Moabit
Erik Göngrich: Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten, Spoiler Aktionsraum (Quitzowstraße 108a), Haus der Statistik / Haus der Materialisierung (Berolinastraße)
Andreas Koch: Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten
Sophia Tabatadze: Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesprogramms „Neustart Kultur“ der Stiftung Kunstfonds, der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Die Ausstellung ist Teil der Initiative DRAUSSENSTADT.

Begleitende Veranstaltungen: