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Text Zeichen Bild – Historical Voyager

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Wort Zeichen Welten

Lesung:

Do 12. 12. 19, 19 Uhr

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Kulturelle Bildung

Workshop:

Mi 11. 12. u. Fr 13. 12. 19

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Text Bild Exzess

Künstler*innengespräch:

Di 3. 12. 19, 19 Uhr

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Text Zeichen Bild – Historical Voyager

Filmabend:

Mi 20. 11. 19, 19 Uhr

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Labor Hannes Kater

Aktion:

19. 11. 19 – 10. 1. 20, jeweils Di u. Fr, 14–18 Uhr

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Cascade

Performance:

Sa 26. 10. 19, 19 Uhr

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back there

Kurator*innenrundgang:

Mi 9. 10. 19, 18 Uhr

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back there

Kurator*innenrundgang:

So 29. 9. 19, 13 Uhr

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Nansen is missing

Performance:

Sa 28. 9. 19, 14 Uhr; Sa 12. 10. 19, 14 Uhr; Fr 25. 10. 19, 16 Uhr

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Ortstermin 2019

Kunstfestival:

Fr 27. 9. – So 29. 9. 19

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Wandler

Ausstellungsrundgang:

Mi 18. 9. 19, 18 Uhr

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Wandler

Künstler*innengespräch:

Di 3. 9. 19, 19 Uhr

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Processing:Moabit

Finissage, Performance:

Fr 31. 5. 19, 19 Uhr

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Demokratieperformance

Performance:

So 26. 5. 19, 8 – 18 Uhr

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Processing:Moabit

Künstler*innengespräch:

Sa 18. 5. 19, 16 Uhr

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Performative Interventionen

Performance:

Di 7. 5. 19, 17 Uhr; Sa 11. 5. 19, 13 Uhr; Mi 22. 5. 19, 18 Uhr

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Membrane

Ausstellungsrundgang:

Mi 20. 3. 19, 19 Uhr

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Pirating Presence

Ausstellungsrundgang:

Do 21. 2. 19, 19 Uhr

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Präzise Lügen

Vortrag:

Di 12. 2. 19, 19 Uhr

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Mi 20. 11. 19, 19 Uhr

Screening, Lilli Kuschel/Anna Fiedler, William Raban, Helga Fanderl, Arata Mori, Distruktur, Jan Ralske, Michael Freerix, Text Bild Exzess

Filmscreening, Videostill: Lilli Kuschel/Anna Fiedler

kuratiert von Michael Freerix

mit folgenden Filmen:
Lilli Kuschel/Anna Fiedler: Tallaght (2007, 20 Min.), William Raban: A 13 (1994, 12 Min.), Jan Ralske: Entlassen (2018, 6 Min.), Helga Fanderl: Weybridge (1997-2000, 4 Min., ohne Ton), Arata Mori: Carmino Negro (2013, 15 Min.), Distruktur: La Mort d’un Investigateur (2008, 2 Min.), Omilonta agalmata (2015, 3 Min.)

Lilli Kuschel/Anna Fiedler: Tallaght (2007, 20 Min.
In einem Vorort von Dublin findet ein Ritual statt: Menschen türmen große Haufen aus Sperrmüll und Holz zusammen, die eine Zeit lang stehen bleiben und wie erratische Zeichen eines unerklärlichen Kultes scheinen, bevor sie eines Nachts angesteckt werden und weit sichtbare Feuertürme ergeben, um die sich die gesamte Nachbarschaft versammelt. Diese Feuer und ihre Herstellung verwandeln das ‚Zuviel‘ dieser Welt in ein kultisches Zeichen für eine Nacht, von dem am Morgen nur rätselhafte Rauchschwaden übrig bleiben.

William Raban: A 13 (1994, 12 Min.)
Die A 13 ist eine, bereits im frühen 19 Jh. angelegte, Hauptverkehrsstrasse, die auch durch ein Areal führt, das zu Zeiten von Margaret Thatcher einer vollständigen baulichen Transformation unterzogen wurde. Ehemals ein Areal, auf dem preisgünstige Wohnungen für Hafenarbeiter standen, wurden diese Bauten komplett abgerissen und in ein neumodisches Businessareal verwandelt, durch den die verlängerte A13 führt. Der Bauprozess dauerte länger als ein Jahrzehnt und war von zahlreichen Protestaktionen begleitet, die im Film, der über mehrere Jahre gedreht wurde, in Form von Graffitis und Plakataktionen zu sehen sind.

Jan Ralske: Entlassen (2018, 6 Min.)
Nazim Hikmet war ein türkischer Dichter und Theaterschriftsteller, der 1950 nach 13-jähriger Haft durch eine Amnestie in die Freiheit entlassen wurde. Anschließend drohte dem 48-jährigen herzkranken Dichter der Einzug ins Militär. Dem entzog er sich, indem er mit dem Schiff über das schwarze Meer in die UdSSR flüchtete. Der Film wurde an genau der Stelle gedreht, an der Hikmet das Schiff bestieg, und zeigt den letzten Blick, den er auf seine Heimat werfen konnte, kombiniert mit einem seiner Gedichte, das aus einem Theaterstück entnommen wurde.

Helga Fanderl: Weybridge (1997-2000, 9 Min., ohne Ton)
In der Frühphase der britischen Industrialisierung wurde das gesamte Land mit einem Netzwerk aus Kanälen überzogen, um die Transporte von Material und Menschen bewerkstelligen zu können. Die gesamte Insel ist aus der Vogelperspektive mit einem erratisch wirkenden Zeichensystem aus Wasserstraßen überzogen. Der Film ‚Weybridge‘ thematisiert dieses Zeichensystem der industriellen Revolution.

Arata Mori: Carmina Negro (2013, 15 Min.)
Mori setzt in seinen Arbeiten Körper und Bild sowie Körper und Dinge mit filmischen Mitteln in Beziehung. Körper sind in seinen Filmen etwas fließendes, sich verflüchtigendes, wie auch fest und starr. Körper stellen dabei Bilder her, als würden sie sich wie Seidenraupen in ihren eigenen Kokon einspinnen. Mori bezieht sich dabei auf Medientheorien eines Marshall McLuhan, in der dieser beschreibt, wie sich Bilder als Fortführung unserer Körper etablieren. In unserer Gegenwart haben Körper ihre Körperlichkeit verloren, sie sind reine Bildlichkeiten.

Distruktur: La Mort d’un Investigateur (1,5 Min., 2008, Brussels), Omilonta agalmata (3 Min., 2015, Athens)
Zwei Filme aus einer endlosen Serie der beiden Künstler, die ihre Arbeiten seit gut 20 Jahren unter der gemeinsamen Identität ‚Distruktur‘ veröffentlichen, mit der sie 2007 begonnen haben. Jeweils eine Rolle Film (ca. 3,5 Min.) wurde in einer jeweils neuen Stadt belichtet, in der sich die Filmemacher intuitiv auf die Suche nach Spuren begeben haben, die sich ihnen in jeder Stadt aufdrängten. Wo Touristen Postkarten von ihren Aufenthalten in der Welt an Freunde und Bekannte schicken, versucht diese Serie, Postkarten in Form von kurzen Filmen über die Atmosphäre oder das spezifische Zeichengebilde einer Stadt herzustellen.

Verbundene Ausstellung: