Voids of Presence – Between Past and Future

Ausstellung

22. 10. – 30. 12. 21

Künstler*innen: Mher Azatyan, Astrid Busch, Josef Dabernig, Doplgenger Group, Tatiana Efrussi, Fucking Good Art, Erik Göngrich, Arman Grigoryan, Igor Grubic, Veronika Kellndorfer, Andreas Koch, Maix Mayer, Hrair Sarkissian, Sophia Tabatadze

Eröffnung:

Fr 22. Oktober, 19 Uhr

Im Mittelpunkt des Projektes Voids of Presence – Between Past and Future steht neben der Analyse, die Modellierung der architektonischen und sozialen Strukturierung des urbanen Raumes und seiner Leerstellen, die als utopische Reaktionen auf die Vergangenheit für die Gegenwart und Zukunft entstanden sind und wieder neu definiert werden müssen.

„Void“ ist in gewisser Weise eine Metapher, die sowohl freie/überschüssige/gemeinsame Räume beschreibt, die mit modernistischen Visionen von Architektur und urbaner Struktur in Verbindung gebracht werden, als auch die zunehmende Dichte marktorientierter Kommerzialisierung und unregulierter Entwicklung, die sowohl in westlichen als auch in den post-ideologischen urbanen Strukturen stattfindet, Darüber hinaus beschreibt es den Zustand unerfüllter Hoffnungen, der mit den großen Versprechungen der „neoliberalen Zukunft“ verbunden ist. Internationale Künstler:innen unterschiedlicher Generationen und Herkunft aus Osteuropa und Berlin sind eingeladen um aus diversen Perspektiven sowohl die urbanen Folgen als auch die Möglichkeiten gesellschaftlicher Umbrüche zu erarbeiten. Vier Interventionen im Stadtraum von Moabit und eine Ausstellung in der Galerie Nord begleitet von einem Diskursprogramm bieten eine historische Verortung sowie die diskursive Analyse und Gestaltung aktueller und zukünftiger Leerstellen.

Kuratiert von Ruben Arevshatyan