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Kommende Veranstaltungen

Straßengespräche mit der Wanderboje

Aktion: 

Di 10. u. 17. 5. 22, 14–16 Uhr

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Begleitende Ausstellung:

MITbeSTIMMEn VOICE:over I 13. 4. – 28. 5. 22

Journalismus-Studierende des Berlin-Kollegs befragen Passanten zu MITbeSTIMMEn

Die Wanderboje ist eine mobile Skulptur zum Markieren von Orten mit Geschichte(n), ein Kommunikations- und Markierungswerkzeug, das Gesprächspunkte im öffentlichen Raum schafft. Es ist ein bedeutungsoffenes Anti-Denkmal, das im Kontext der Ausstellung MITbeSTIMMEn mit einer Umfrage von Schüler:innen des Berlin-Kollegs betrieben wird.
Konzept: Anne Peschken und Marek Pisarsky (Urban Art)

MITbeSTIMMEn

Künstler*innengespräch: 

Do 19. 5. 22, 19 Uhr

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Begleitende Ausstellung:

MITbeSTIMMEn VOICE:over I 13. 4. – 28. 5. 22

Moderation: Marta Smolińska und Veronika Witte

Wessen Stimme zählt?

Diskussion: 

Mi 25. 5. 22, 19 Uhr

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Begleitende Ausstellung:

MITbeSTIMMEn VOICE:over I 13. 4. – 28. 5. 22

mit PolMotion (Bewegung der polnischen Frauen) und Gästen
Moderation: Berenika Partum

15 Buchstaben – 101 Wörter

Kunst im öffentlichen Raum: 

10. 12. 20 – 31. 12. 22, jeweils ab Dämmerung an der Fassade über der Galerie

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Mit Beginn der Dämmerung erstrahlen ab dem 10. Dezember 2020 an der Fassade des Brüder-Grimm-Hauses in der Turmstraße 75 wundersame Wortfolgen in tiefem Blau: AUS – MAUS – MUS – RAUS – RAU – REH – RUM.

„15 Buchstaben – 101 Wörter“ ist eine künstlerische Intervention von Penelope Wehrli über den Schriftzug am Gebäude Brüder Grimm Haus, die an diesem Abend als einjähriges Wort-Lichtspiel im Rahmen der Initiative DraußenStadt beginnt. Der Name BRÜDER-GRIMM-HAUS kennzeichnet – meist von Passant*innen wenig beachtet – das historische Haus in der Turmstraße, das sich mit all seinen Institutionen seit Jahrzehnten der Kunst, Kultur und Weiterbildung widmet.

Penelope Wehrli stellt den Namenszug über der Fensterfront der Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten in den Mittelpunkt ihrer Installation. Die einzelnen Buchstaben der drei Wörter bilden das Material für ihre künstlerische Arbeit und die von ihr komponierten, teils ungewöhnlichen, teils absurden Wortspiele leuchten in unterschiedlichsten Kombinationen, Geschwindigkeiten und Rhythmen. Sie stellen Bezüge zum deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm her und lassen Bilder ihrer Märchensammlung entstehen. Das Außerkraftsetzen von syntaktischen Bezügen und der Gebrauch von klanglichen Lautfolgen wecken Assoziationen zu Comic, Trash-Art und Dada.

Unsere Sprache ist ein lebendiger Organismus und befindet sich in permanentem Wandel. Buchstaben und Laute werden zu Wörtern, sie werden gestaltet, geschrieben und gesprochen. Sie bezeichnen und erzeugen Bewusstsein und Bedeutung. Sie spielen mit Sinnhaftigkeiten, sind Medium unserer Kultur und stellen Zugehörigkeit her. Immer wieder entstehen neue Wörter und Begriffe – oder verschwinden auch wieder aus unserem Vokabular, aus modischen oder aus gesellschaftspolitischen Gründen, mal zu Recht, mal zu Unrecht, von dem Gefühl der Erleichterung oder des Bedauerns begleitet.

Sprache kracht, schneidet, singt. Sei sie plump, präzise oder poetisch: Sie öffnet Räume für Phantasie, Klang und Gefühl. Mit ihrer Intervention rückt Penelope Wehrli nicht nur den Namen des Hauses, sondern vor allem die Lebendigkeit von Kultur und Sprache ins Bewusstsein.

 

Konzept/Realisierung: Penelope Wehrli
Kuratiert von: Veronika Witte
Lichtsteuerung: Joa Glasstetter

Mit freundlicher Unterstützung des Amtes für Weiterbildung und Kultur und DraußenStadt der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.