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Kommende Veranstaltungen

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Verbundene Ausstellung:

Shifting Patterns | Dönüşen Paternler Bildhauerinnen aus der Türkei in Deutschland *1932–86 30. 10. 2020 – 16. 1. 2021

Material, Memory, Migration

verschoben!

Shifting Patterns: Burçak Bingöl, Foto: Mine Erkmen & Fatih Uysal, Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten

Burçak Bingöl, Foto: Mine Erkmen & Fatih Uysal

von Burcu Doğramacı (Institut für Kunstgeschichte, LMU München)

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Verbundene Ausstellung:

Shifting Patterns | Dönüşen Paternler Bildhauerinnen aus der Türkei in Deutschland *1932–86 30. 10. 2020 – 16. 1. 2021

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Verbundene Ausstellung:

Shifting Patterns | Dönüşen Paternler Bildhauerinnen aus der Türkei in Deutschland *1932–86 30. 10. 2020 – 16. 1. 2021

Identity politics? – Effekte weiblicher Migration auf die künstlerische Biografie

Do 3. 12. 20, 19 Uhr

Shifting Patterns: Yıldız Tüzün, Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten

Yıldız Tüzün

Podiumsdiskussion mit Barbara Bartsch, Lotte Laub, Puduhepa u. a.

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Verbundene Ausstellung:

Shifting Patterns | Dönüşen Paternler Bildhauerinnen aus der Türkei in Deutschland *1932–86 30. 10. 2020 – 16. 1. 2021

Zeugnisse jenseits der Muster (I)

Mi 9. 12. 20, 19 Uhr

Shifting Patterns: Die Türhüter (Sema Poyraz, 1988), Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten

Die Türhüter (Sema Poyraz, 1988)

Ein Filmprogramm kuratiert von Can Sungu und Malve Lippmann (bi’bak)

Der erste Teil des Filmprogramms Zeugnisse jenseits der Muster versammelt alternative Perspektiven von Filmemacherinnen, die gleichzeitig Insider und Outsider ihrer subjektiv wahrgenommenen Realität in Berlin sind. Die Arbeiten zeigen migrantische Perspektiven auf Berlin, indem sie ihren Protagonist*innen mit ruhigem Selbstbewusstsein zuhören und Raum geben. In Die Türhüter (1988) setzt sich die ehemaligen dffb-Studentin, Filmemacherin und Schauspielerin Sema Poyraz sowohl wörtlich als auch metaphorisch mit Mauern auseinander, indem sie auf das Leben türkischer Einwanderer*innen in Berlin-Kreuzberg zu Wort kommen lässt und ihre Wahrnehmungen zur Berliner Mauer aber auch ihre Beschreibungen von unsichtbaren Mauern innerhalb der deutschen Gesellschaft ins Bild setzt. S. Buse Yıldırıms Ghostly (2019) ist ein Versuch, ein “Stadtbild” zu schaffen, das zwischen Istanbul und Berlin oszilliert, indem narrative Interviews mit in beiden Städten aufgenommenen Stadtaufnahmen zusammengeführt werden. Die Filmemacherin strebt an „den Zustand der Entwurzelung zu visualisieren, der auch sehr stark mit dem Bild der Stadt ansich verbunden ist“. Willkommen in Deutschland?(2018) von Özlem Sarıyıldız ist ein selbstreflexives Video, das von den Erfahrungen der Menschen ausgeht, die in den letzten fünf Jahren von Istanbul nach Berlin gezogen sind. Die Erzählungen verflechten sich ineinnander, überschneiden sich und ihre Grenzen werden unscharf, während das Video sich den Geschichten annähert, die sogenannte „New Wave“ -Migranten aus der Türkei gemeinsam haben.

Im Anschluss folgt ein Gespräch mit Sema Poyraz und Özlem Sarıyıldız.

 

TESTIMONIES BEYOND THE MARGIN

A film programme curated by Can Sungu and Malve Lippmann (bi’bak)

The first part of the film programme Testimonies Beyond Margins offer alternative views on Berlin by their filmmakers who are simultaneously insiders and outsiders of their subjective realities. They shed light on migrant perspectives of Berlin by listening to their subjects with an inner self-consciousness. Die Türhüter [The Doorkeepers] (1988), by the former dffb-student, filmmaker and actress Sema Poyraz deals both literally and metaphorically with the walls by focusing on lives of Turkish immigrants in Berlin-Kreuzberg and their perception of the Berlin Wall and invisible walls within the German society. S. Buse Yıldırım’s Ghostly (2019) is an attempt to create a visual cityscape that oscillates between Istanbul and Berlin by bringing together the narrative interviews with the visuals shot in both cities. With the filmmaker’s own words she “aims to design a visuality of the emplacement and rootlessness, which are very much related to the city itself as well”. Willkommen in Deutschland? [Welcomed to Germany?] (2018) by Özlem Sarıyıldız is a self-reflexive video based on the motivations and experiences of people who moved to Berlin from Istanbul in the last five years. The stories intertwine, overlap, and their borders become ambiguous whilst the video comes closer to the stories that so-called “new wave” migrants from Turkey share in common.

The screening will be followed by talk with Sema Poyraz and Özlem Sarıyıldız.

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Verbundene Ausstellung:

Shifting Patterns | Dönüşen Paternler Bildhauerinnen aus der Türkei in Deutschland *1932–86 30. 10. 2020 – 16. 1. 2021

Zeugnisse jenseits der Muster (II)

Mi 16. 12. 20, 19 Uhr

Shifting Patterns: Tülay German: Years of Fire and Cinders (Didem Pekün, 2010), Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten

Tülay German: Years of Fire and Cinders (Didem Pekün, 2010)

Ein Filmprogramm kuratiert von Can Sungu und Malve Lippmann (bi’bak)

Der zweite Teil des Filmprogramms Zeugnisse jenseits der Muster präsentiert Tülay German: Years of Fire and Cinders (2010) der Berliner Künstlerin Didem Pekün. Der Film konzentriert sich auf das Erbe der einflussreichen Sängerin Tülay German aus der Türkei in einer Zeit sozialer Unruhen, in der ihre Musik zu einem Ausgangspunkt für politisches Handeln wurde. Als energische und engagierte Frau widersetzte sich Tülay German mit ihren beruflichen, politischen und persönlichen Entscheidungen sowie den familiären und sozialen Erwartungen. Indem Didem Pekün erstmals und aus erster Hand über die Künstlerin berichtet, reflektiert sie die Zusammenhänge zwischen Kunst, Politik und Identität im zeitgenössischen Kontext.

Im Anschluss folgt ein Gespräch mit Didem Pekün.

 

TESTIMONIES BEYOND THE MARGIN

A film programme curated by Can Sungu and Malve Lippmann (bi’bak)

The second part of the film programme Testimonies Beyond Margins will present Tülay German: Years of Fire and Cinders (2010) by Berlin based artist Didem Pekün. The film focuses on the legacy of influential singer Tülay German from Turkey in a time of social unrest in which her music became a launch pad of political action. A vigorous and committed woman, German defied family and social expectations with her professional, political, and personal choices. Didem Pekün gives her fırst-person account of the artist as she explores the connections between art, politics, and identity within the contemporary context.

The screening will be followed by talk with Didem Pekün.

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Verbundene Ausstellung:

Shifting Patterns | Dönüşen Paternler Bildhauerinnen aus der Türkei in Deutschland *1932–86 30. 10. 2020 – 16. 1. 2021

Black on Black

Fr. 15. 1. 21, 19 Uhr

Shifting Patterns: Ceren Oykut, Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten

Ceren Oykut

Künstler*innen: Fezayafirar, Ceren Oykut

Finissage mit Performance von Black on Black (Ceren Oykut, FezayaFirar)

Black on Black ist eine audiovisuelle auf Live-Zeichnungen beruhende Performanceserie, welche in ihrer Entstehung von elektronischer Musik begleitet wird. Die überraschenden, archaischen und gleichzeitig ungezähmten Linien von Ceren Oykut erzählen Geschichten von urbanen Transformationen, Sprache und verschiedenen Lebewesen, die durch die elektronischen Sci-Fi Wellen von FezayaFirar (Melih and Emre Sarıgöl) ergänzt werden.